Satzung

 

A)   NAME, SITZ und ZWECK

§1

Der Verein führt den Namen:
“Angelsportverein Visselhövede eV von 1977“

 

Er hat seinen Sitz in Visselhövede.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2

Zweck und Aufgaben sind:

a)    Verbreitung des waidgerechten Sportfischens,

b)   Gesunderhaltung der Gewässer und des Fischbestandes und dadurch Natur- und Umweltschutz,

c)    Förderung der Vereinsjugend,

d)   Förderung sportlicher Übungen und Leistungen,

e)    Schaffung und Erhaltung von Erholungsmöglichkeiten und Pflege der Geselligkeit,

f)     Förderung des Fremdenverkehrs  im Rahmen des Vereinszweckes.

 

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt seine ziele ausschließlich und unmittelbar auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit im Sinne des Abschnitts “Gemeinnützige Zwecke“ der Abgabenordnung.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keiner Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

B)   MITGLIEDSCHAFT

§3

Mitglied des Vereins kann jeder werden.

Jugendliche bis zu 18 Jahren gehören der Jugendgruppe des Vereins an, die Organisation regelt die Jugendordnung ; soweit die Jugendordnung nichts anderes bestimmt, haben sie kein Stimmrecht.

Jugendlichen unter 14 Jahren darf eine Fischereierlaubnis nur zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung und nur zum Fischen unter Aufsicht geeigneter Personen erteilt werden.

 

Förderndes Mitglied kann jede volljährige Person werden, ohne selbst die Sportfischerei ausüben zu wollen. Fördernde Mitglieder erhalten keine Fischereipapiere.

Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen verliehen werden, die sich um die Sportfischerei oder den Verein besonders verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder haben die Rechte und Pflichten eines ordentlichen Mitgliedes.

Der Vorstand entscheidet aufgrund schriftlichen Antrages über Aufnahmen. Dieser kann die Aufnahme ohne Angaben von Gründen nach Rücksprache mit dem Ehrenrat ablehnen.

 

§4

Die Mitgliedschaft endet durch

a)    freiwilligen Austritt,

b)   Tod des Mitglieds,

c)    Ausschluss,

d)   Auflösung des Vereins.

 

Der freiwillige Austritt ist dem Vorstand schriftlich zum 30.06. oder 31.12. anzuzeigen. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen.

 

§5

Der sofortige Ausschluss eines Mitglieds kann erfolgen, wenn ein Mitglied

a)    eine strafbare Handlung begangen hat,

b)   gegen fischereirechtliche Bestimmungen oder Vereinsinteressen verstoßen hat,

c)    mit seinen Mitgliedsbeiträgen 3 Monate ohne Begründung im Rückstand ist.

 

Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder.

An Stelle des Ausschlusses kann der Vorstand erkennen auf

a)    Verweis mit oder ohne Auflagen,

b)   Verwarnung mit oder ohne Auflagen,

c)    Geldbußen,

d)   Entzug von Mitgliedschaftsrechten,

e)    Mehreren der vorstehenden Möglichkeiten.

 

Vor Entscheidung ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

Der Vorstand hat seinen Beschluss schriftlich zu begründen und dem Betroffenen gegen Empfangsbekenntnis zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Beschwerde binnen eines Monats nach Zustellung an den Ehrenrat zulässig.

Der Ehrenrat entscheidet endgültig.

 

C)   RECHTE und PFLICHTEN

§6

Die Mitglieder sind verpflichtet

a)    das Sportfischen im Rahmen der gesetzlichen und der Vorschriften des Vereins auszuüben,

b)   Aufgaben des Vereins zu erfüllen und zu fördern

c)    Die Sportfischerprüfung abzulegen

d)   Die fälligen Beiträge, das sind

A)    die Aufnahmegebühr

B)   die Mitgliedsbeiträge

C)    die Ersatzkosten für nicht geleisteten Arbeitsdienst unverzüglich zu zahlen.

e)    sich auf Verlangen gegenüber Aufsichtspersonen auszuweisen und deren Aufforderungen zu befolgen

 

Die von der Hauptversammlung beschlossenen Mitgliedsbeiträge,

sind halbjährlich im Voraus zu entrichten.

Die Mitgliedsrechte ruhen, wenn fällige Beiträge nicht geleistet worden sind.

Die Aufnahmegebühr wird fällig bei Aufnahme; die Ersatzkosten für nicht geleisteten Arbeitsdienst mit Ende des Geschäftsjahres.

Ehrenmitglieder sind beitrags- und arbeitsdienstfrei, fördernde Mitglieder leisten keinen Arbeitsdienst.

Die Mitglieder sind berechtigt,

a)    die Vereinsanlagen zu benutzen,

b)   an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

Mit Austritt bzw. Ausschluss verliert das Mitglied sämtliche vereinsrechte; es hat keinen Anteil am Vereinsvermögen; Vereinspapiere, sowie Vereins- und Verbandsabzeichen sind ohne Vergütung zurückzugeben.

 

Merkblatt für eingetragene Vereine

 

1. Zur Eintagung in das Vereinsregister ist anzumelden:

a)    jede Vorstands- Neuwahl unter Vorlage einer Abschrift des Wahlprotokolls,

b)   jede Satzungsänderung unter Vorlage einer Abschrift des Protokolls und der Unterschrift ( Protokollbuch).

 

2. Form der Anmeldung: Schriftlich mit notarieller Beglaubigung der                                     

    Unterschrift/en des/ der Anmeldenden.

 

3. Die Protokolle sollen möglichst kurz und übersichtlich sein. Sie    

    müssen enthalten:

a)    Den Ort und den Tag der Versammlung,

die Bezeichnung des Vorsitzenden und des Schriftführers,

die Zahl der erschienenen Mitglieder,

die Feststellung der Satzungsgemäßen Berufung der Versammlung,

    die Tagesordnung mit der Angabe , ob sie bei der Berufung der Versammlung

    angekündigt war,die Feststellung der Beschlussfähigkeit der Versammlung, falls die

    Satzung eine diesbezügliche Bestimmung enthält.

b) Die gestellten Anträge sowie die gefassten Beschlüsse und die Wahlen. Dabei ist jedes Mal

     das Abstimmungsergebnis ziffernmäßig genau anzugeben. Wendungen wie “mit

     großer Mehrheit“, “fast einstimmig“ usw. sind unbedingt zu vermeiden.

 

Die gewählten Vorstandsmitglieder sind nach Vor- und   Familiennamen, Stand und Wohnort zu bezeichnen.

Bei Satzungsänderungen ist der nunmehrige Wortlaut der geänderten Paragraphen anzugeben.

 

Ist die Satzung geändert oder neu gefasst, so ist zweckmäßig im Protokoll folgende Feststellung zu treffen:

“ Die Satzung wurde Geändert und zugleich mit.... Stimmen bei .... Stimmenthaltungen

        und ... ungültigen Stimmen sowie ... Gegenstimmen nach  

        beigefügter Anlage neu gefasst.“

Die Neufassung der Satzung ist dann dem Protokoll als Bestandteil beizuheften.

 

c)  Die Unterschriften derjenigen Personen, die nach der Satzung die

     Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu beurkunden haben.  

     Alles andere, besonders der wortlaut der Verhandlungen und

     sonstige unwesentliche Angaben sollten tunlichst nicht in das

     Protokoll aufgenommen werden.

 

4. Die Protokollabschriften müssen wörtlich mit der Urschrift

    übereinstimmen und mindestens den Eingang des Protokolls, die  

    gefassten Satzungsänderungsbeschlüsse und Wahlen sowie den  

    Schluss mit den Unterschriften enthalten.

 

5. Die vorgeschriebenen Anmeldungen haben jeweils sofort zu

    erfolgen und können durch Zwangsgeld erzwungen werden.

 

6. Anzumelden hat stets der Vorstand des Vereins ( § 26 BGB);

    die Anmeldung muss durch die Vorstandsmitglieder in

    vertretungsberechtigter Anzahl erfolgen.